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Kraftwerk Herrenhausen


Im Jahr 1900 wurde beschlossen, ein neues Kraftwerk in der NĂ€he des Bahnhof Leinhausen zu bauen. Das Drehstromwerk ging 1902 in Betrieb und wurde schon ab 1907 zum ersten Mal ausgebaut. Nach dem Ausbau benötigte man mehr KĂŒhlwasser, das ab 1912 der Leine entnommen werden durfte.

Im Zusammenhang mit dem Kraftwerk entstanden seit 1913 ArbeiterwohnhĂ€user in der Elbestraße. 1914 gab es 325 Angestellte. WĂ€hrend des ersten Weltkriegs wurden auf Grund eines ArbeitskrĂ€ftemangels verstĂ€rkt Frauen eingesetzt. Ein großes Problem war jedoch die Kohlebeschaffung.

1924 ging das Großkraftwerk Hannover AG in Betrieb. Strom aus diesem Kraftwerk wurde auch ĂŒber das Werk in Herrenhausen ins stĂ€dtische Netz eingefĂŒhrt.

Ab 1950 wurde das Werk stark modernisiert. 1976 entstand der Turm („100_MW-Block“) fĂŒr FernwĂ€rme, bei dessen Planung die Wirkung auf das Stadtbild und besonders auf die HerrenhĂ€user GĂ€rten berĂŒcksichtigt wurden.

Nach dem Bau des großen Gemeinschaftskraftwerk Hannover nahe des Nordhafen ist das Kraftwerk Herrenhausen etwas in den Hintergrund gerĂŒckt.

Serviceinformationen:

Hannover-Leinhausen,
Elbestraße/ LeinhĂ€user Weg

Bahnhof Leinhausen (S1, S2) oder Stadtbahnlinie 4 (Richtung Garbsen) und 5 (Richtung Stöcken), Haltestelle „Leinhausen/Bahnhof“, von dort zu Fuß der Stöckener Straße in nördlicher Richtung folgen, direkt hinter der EisenbahnbrĂŒcke rechts in die Elbestraße biegen